Über mich
Über mich
Über mich: Ein Leben im Sucher – zwischen Hollywood, High-Tech und Science-Fiction
„Für Filmemacher gibt es kein Rentenalter.“ Dieses Zitat von Wim Wenders ist für mich mehr als ein schöner Satz. Es beschreibt ziemlich genau, wie ich arbeite, denke und lebe. Seit rund 60 Jahren blicke ich durch Kameras, entwickle Bilder, schneide Filme, erzähle Geschichten und suche nach dem besonderen Moment, in dem Technik, Gefühl und Fantasie zusammenfinden. Meine Reise begann bereits im Alter von zehn Jahren. Während andere spielten, entdeckte ich die Welt durch die Linse. Später kamen Normal 8, Super 8, viele Meter Celluloid, eigene Schnitte, erste Experimente und schließlich die digitale Revolution hinzu. Ich habe noch mit echtem Film gearbeitet, bevor Computer, digitale Schnittsysteme und künstliche Intelligenz die kreative Arbeit grundlegend veränderten.
2003 und 2004 führte mich meine Leidenschaft für Film und visuelles Erzählen an die New York Film Academy im Herzen von Hollywood. Dort vertiefte ich mein Handwerk mit den klassischen Werkzeugen der Filmgeschichte – von der Arriflex 16mm bis zur Panavision Gold 35mm. Die Ausbildung in Regie, Kamera, Schauspiel, Schnitt und Produktion bildet bis heute ein wichtiges Fundament meiner Arbeit.
Parallel dazu blicke ich auf über 45 Jahre Erfahrung in der IT-Branche zurück. Technik ist für mich kein Hindernis, sondern ein kreativer Werkzeugkasten. Heute verbinde ich dieses Wissen mit moderner Animation, digitalen Figuren, Reallusion-Software, KI-gestützten Stimmen, Sprachen und Produktionsmethoden. Dabei bleibt für mich entscheidend: Technik darf helfen, aber sie soll die Seele einer Geschichte nicht ersetzen. Seit über 15 Jahren arbeite ich intensiv an digitalen und animierten Welten. Ich verfilme meine Science-Fiction-Stoffe bewusst nicht als fotorealistische Kopien der Wirklichkeit, sondern mit dem optischen Charme stilisierter Figuren. Ich möchte keine perfekten Klone, sondern Charaktere mit Charakter. Für mich liegt genau darin die Freiheit des unabhängigen Filmemachens. Aktuell arbeite ich an der filmischen Umsetzung meines ersten Science-Fiction-Buchs. Jede Szene von etwa 60 Sekunden bedeutet oft zwei bis drei Tage Arbeit an Avataren, Dialogen, Bewegungen, Licht, Effekten und Atmosphäre. Doch gerade in dieser Detailarbeit liegt für mich der besondere Reiz. Ich jage keinen Hollywood-Budgets hinterher. Ich möchte meine Geschichten unabhängig erzählen – mit der Erfahrung eines ganzen Lebens und mit der Neugier eines Menschen, der immer noch wissen will, was hinter dem nächsten Bild wartet.
Meine Film- und Musikseite zeigt Clips, Experimente, Artikel, Soundtrack-Gedanken und Einblicke in diese visuelle Arbeit. Doch hinter den Bildern steht immer auch der Autor: Meine Filme, Animationen und Musikthemen sind eng verbunden mit meinen Romanen, Science-Fiction-Welten, Thrillern und Zukunftsvisionen.